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Herzlich willkommen!

Die Biografie über Irène Schweizer,„Dieses unbändige Gefühl der Freiheit“, ist gerade bei uns erschienen.

Die Kritiker sind begeistert:

Broecking gelangt schließlich zu einer umfassenden Biographie, die tatsächlich viel mehr ist: nämlich eine Geschichte des europäischen Jazz seit den 1960er Jahren, erzählt aus der Perspektive eine seiner wichtigsten Protagonistinnen. Dass ihm dies mit sorgfältigen Hintergrundrecherchen und Zeitzeugeninterviews so ungemein lebendig gelungen ist, ist ein Verdienst an sich. Sein Buch handelt von Irène Schweizer, tatsächlich aber beschreibt es eine ganz spezifische Perspektive der Entwicklung improvisierter Musik in Europa seit den 1960er Jahren. Und ist damit weit mehr als eine Biographie.
Dr. Wolfram Knauer, Jazzinstitut Darmstadt, Juli 2016

Drei Jahre lang hat sich der Berliner Jazzpublizist Christian Broecking in Irène Schweizers Leben vertieft, hat ihr mehr Fragen gestellt als jeder vor ihm und aus ihren Antworten und unzähligen Gesprächen mit Wegbegleitern eine Biografie geschrieben, die in diesen Tagen erscheint. Dieses unbändige Gefühl der Freiheit, 480 Seiten! Wer das Buch liest, erfährt weit mehr als den Werdegang des Fräulein Schweizer – es ist auch eine Geschichte des europäischen Jazz. Die Inspiration durch Amerika, die Lösung vom Vorbild, das Finden des eigenen Weges, der heute ein Wegenetz ist, das kreuz und quer über den Kontinent führt, von Zürich nach Wuppertal, von Berlin nach London, von Amsterdam nach Paris und Kopenhagen, von Montreux nach Willisau.
Ulrich Stock, Die Zeit, 24. Mai 2016

Der größten Herausforderung stellte sich Christian Broecking selbst, als er sich dafür entschied, dieses Buch nicht aus der Perspektive eines vermeintlich allwissenden Erzählers zu schreiben, sondern aus der eines Dokumentaristen, eines minutiös recherchierenden Journalisten und eines für die Mechanismen des Kulturbetriebs sensibilisierten Soziologen. Christian Broecking ist mit dem Buch eine monumentale Biographie gelungen – eine Biographie, die die Pianistin nicht wie ein Denkmal auf einen Sockel hebt, sondern die sie in ihrem Lebens- und Wirkungszusammenhängen aus unterschiedlichen Perspektiven ausleuchtet – bis in die Tiefen und zugleich auch mit Sinn für Anekdotisches und gute Stories. Das ist spannend zu lesen und erhellend – als Lebensgeschichte und als Zeitpanorama.
Dr. Bert Noglik, Deutschlandfunk, 9. Juni 2016

Von der Kindheit in einer Gastwirtsfamilie in Schaffhausen bis hin in die jüngsten Tage rekonstruiert Broecking die Linien und Wechselfälle dieses Lebens, schildert künstlerische Höhepunkte, aber auch Phasen der ‚inneren Dunkelheit‘. Und weist über die Musik hinaus. Broecking verfolgt einen Oral-History-Ansatz: Fast 100 Interviews mit über 60 Zeitzeugen hat er geführt, mit künstlerischen und privaten Weggefährten gesprochen. Sein Buch zeigt am Ende, wie weit der Weg war: Bei ihrem ersten Free-Jazz-Konzerten wurde sie auch mal ausgebuht, war lange eine Außenseiterin. Jahre später, 1991, wird sie mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich geehrt.
Christoph Merki, Tages-Anzeiger, 25. Mai 2016

Broeckings Buch ist eine Fleißarbeit. Wer über die ‚Grande Dame‘ des Schweizer Jazz umfassend informiert sein möchte, ist damit bestens bedient.
Christoph Wagner, Neue Zürcher Zeitung, 20. Mai 2016