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Sonny Rollins (* 1930) gilt heute als der wichtigste noch lebende Initiator des modernen Jazz. 1956 nimmt er seine Platte „Saxophone Colossus“ auf, der Calypso „St. Thomas“ wird zu einer seiner bekanntesten Kompositionen. Im Titelstück seines Albums „Tenor Madness“ spielt er zusammen mit John Coltrane, mit seiner Platte „The Freedom Suite“ kritisiert Sonny Rollins 1958 die Unterdrückung der amerikanischen Schwarzen. 

Wenn Jazz je wichtig gewesen ist, dann war das 1961, als Sonny Rollins sein Album „The Bridge“ vorstellt. 1966 nimmt er den Soundtrack zu dem Lewis Gilbert-Film „Alfie“ auf, 1981 ist er bei drei Stücken des Rolling Stones-Albums „Tattoo You“ zu hören. 2001 wird seine CD „This Is What I Do“ mit einem Grammy ausgezeichnet, 2004 erhält er einen Grammy für sein Lebenswerk, 2007 wird er in Stockholm mit dem Polar Music Prize geehrt. Im August 2010, kurz vor seinem 80. Geburtstag, erhält er die Edward MacDowell-Medaille, im Oktober 2010 wird Theodore Walter Rollins zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt. 

Der Autor Christian Broecking hat wiederholt mit dem einflussreichen Jazzsaxophonisten gesprochen, der seit den Fünfzigerjahren die amerikanische Musikgeschichte bereichert hat. Das Buch wird ergänzt durch Interviews mit bedeutenden Künstlern und Zeitzeugen: Jim Hall, Max Roach, Roy Haynes, David S. Ware, Gary Giddins, Roy Hargrove und Abbey Lincoln.